§ 1 Geltungsbereich
Dieser Fernunterrichtsvertrag (nachfolgend: Allgemeine Geschäftsbedingungen bzw. AGB) gilt
für alle Rechtsgeschäfte der Gesundhaut GmbH, Dimhausen 5, 27211 Bassum (nachfolgend:
die Anbieterin bzw. wir) mit unseren Vertragspartnern (nachfolgend: Du bzw. Ihr bzw. die
Teilnehmerin bzw. die Kundin) (gemeinsam: die Parteien), die unsere Dienstleistungen im
Bereich Coaching als Fernunterricht bzw. Fernlehrgang im Sinne des
Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) zum Gegenstand haben (nachfolgend: einzeln der
Vertrag, gemeinsam die Verträge).
§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss
Die Teilnehmerin bucht bei der Veranstalterin das webbasierte Coachingprogramm „Holistic Skin
& Health Expert – nach der Gesundhaut® Methode“ (nachfolgend: der Fernunterricht bzw. das
Coaching). Es gilt hierzu das Angebot der Veranstalterin, sowie die die Bestimmungen dieser
AGB, aus dem sich das Angebot und die Leistungen ergeben und die die Vertragsbeziehung
zwischen der Veranstalterin und der Teilnehmerin abschließend regeln. Der Vertragsschluss
erfolgt in Textform im Rahmen des Fernabsatzes. Das heißt, die Teilnehmerin schließt den Vertrag
per Klick ab und sieht hierbei noch vor dem Klick das Angebot und hat Zugriff auf die AGB, die die
Leistung und Informationen ebenfalls beinhalten und auch die in den AGB enthaltene
Widerrufsbelehrung, welches ihr vorgelegt und welches sie bestätigen kann, um den
Vertragsschluss abzuschließen. Mit Vertragsschluss erhält die Teilnehmerin dann eine
Bestätigung in Textform, aus der sich der Vertragsschluss, die Vertragsparteien, der
Vertragsinhalt und -bestimmungen dieser AGB ergeben. Es bedarf hierzu nicht der Schriftform.
Ein Anspruch auf Aushändigung dieser AGB in ausgedruckter Form besteht ebenso wenig.
§ 3 Lehrgangsziel und Leistungen der Veranstalterin
(1) Das Coaching richtet sich an Personen, die sich im Bereich ganzheitliche Haut- und
Gesundheitsberatung professionalisieren oder spezialisieren möchten. Dazu zählen
insbesondere, wenngleich nicht abschließend, Kostemikerinnen, Hautexpertinnen,
Therapeutinnen, Heilpraktikerinnen, Ärztinnen, Gesundheits- und Ernährungsberaterinnen,
Coachinnen und motivierte Quereinsteigerinnen. Diese werden durch das Coaching befähigt, ihre
Tätigkeit, sowohl im persönlichen Kontakt als auch im digitalen Format eigenständig als
Fachberaterin für ganzheitliche Haut & Gesundheit nach der Gesundhaut ® Methode auszuüben.
Die Gesundhaut® Methode kann hierbei in Einzelberatungen, modularen Begleitplänen oder
Gruppenangeboten angewendet werden. Eine Heilbehandlung, Therapieleistung oder sonstiger
Erfolg durch die Veranstalterin ist nicht vereinbart und auch nicht geschuldet, sondern die
Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten und Tools hierzu für die eigene Umsetzung.
(2) Es gibt hierzu eine Lernplattform mit Videoinhalten und Lernerfolgskontrollen und eine
Community. Die Community dient dem Austausch unter den Teilnehmerinnen und zwecks
1) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers
(m/w/d) verzichtet. Eine Benachteiligung iSv § 1 AGG, gleich welcher Art, ist damit nicht intendiert. Sämtliche
Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Feedback an die Veranstalterin. Der Zugang zur Lernplattform und zur darin integrierten
Community besteht für die Dauer der Vertragslaufzeit. Auf die Klausel Ziffer 11.2. dieser AGB wird
hingewiesen.
(3) Das Fernlehrmaterial wird ab Zurverfügungstellung des Zugangs zur Plattform über Selbige
bereitgestellt und zwar ist es so, dass bei Absolvierung eines Moduls das nächste jeweils
freigeschaltet wird. Eine Lieferung in ausgedruckter Form erfolgt nicht.
(4) Die Veranstalterin bestimmt im Übrigen Inhalt und Umfang der Leistung, Art und Gestaltung
des Lehrgangsabschlusses Ort, Dauer und Häufigkeit des begleitenden Unterrichts, das
Fernlehrmaterial und die Zeitabstände für ihre Auslieferung und/oder Bereitstellung (nachfolgend:
die Leistungsmodalitäten) nach billigem Ermessen und anhand und im Rahmen des sich
voraussichtlichen Interesses und Bedarfs der Kundin. Auf dieser Basis werden die geeigneten
Themen, Inhalte und Formate, sowie Leistungsmodalitäten ausgearbeitet und der Kundin durch
Erklärung angegeben im Sinne des § 315 Abs. 2 BGB.
(5) Das Coaching erstreckt sich über einen Zeitraum von 6 Monaten. Auf die Klausel § 11 (2)
dieser AGB wird hingewiesen.
(6) Die Veranstalterin führt ihre Leistung mit der gebotenen eigenüblichen Sorgfalt durch und ist
berechtigt, sich zur Vertragserfüllung und -durchführung Dritter zu bedienen. Ein Kündigungsrecht
seitens der Kundin wird dadurch nicht begründet.
(7) Die Auswahl der Coachin bzw. Trainerin im Rahmen der Vertragserfüllung erfolgt durch die
Veranstalterin; die Kundin hat, sofern nicht anders vereinbart und/oder angegeben, keinen
Anspruch auf bestimmte Coachinnen bzw. Trainerinnen.
(8) Ein Erfolg im Sinne eines Werks ist zu keiner Zeit geschuldet. Der Vertragsgegenstand ist
ausschließlich auf den Fernunterricht gerichtet. Es handelt sich um ein Coaching. Es obliegt der
Teilnehmerin, die von der Veranstalterin erbrachte Leistung und die gewonnen Kenntnisse und
Fähigkeiten gewinnbringend zu nutzen. Ein Heilversprechen, eine Heilbehandlung, Verbesserung
bzw. Erfolg ist weder vereinbart noch geschuldet. Es geht darum, Tools und Methoden an die
Hand zu geben, die die Teilnehmerin selbst und eigenverantwortlich und ggf. in Rücksprache mit
einer Ärztin bzw. Therapeutin bzw. Heilpraktikerin für sich umsetzt.
(9) Teilleistungen sind zulässig, soweit diese zumutbar sind.
(10) Die Teilnehmerin bekommt vorbehaltlich vollständiger Zahlung der Vergütung im Sinne des
§ 4 dieser AGB zum Abschluss eine Teilnahmebescheinigung.
(11) Einige Module schließen mit Lernzielkontrollen ab; diese sind Voraussetzung für die
Freischaltung zum nächsten Modul. Es handelt sich hierbei um multiple Choice Tests und
Kurzantworten. Daneben gibt es auch zwei Fallarbeiten bestehend aus der Auswertung eines
eingeholten Blutbefunds und einen Darmstuhlbefunds. Nach Einreichung erhält die Kundin eine
Musterlösung einer Ärztin per E-Mail, um es mit der eigenen Auswertung abzugleichen. Es geht
hierbei lediglich um Auswertungen, nicht um Diagnosen oder Anamnesen oder Therapie- bzw.
Behandlungsplänen. Darüber hinaus gibt es am Ende der Ausbildung eine institutsinterne
Abschlussprüfung in Form eines Multiple-Choice-Tests, was bei 80% richtig beantworteten
Fragen von insgesamt 60 als bestanden gilt. Bei vollständiger Teilnahme und Einreichen der
Fallarbeiten und bei Bestehen der Abschlussprüfung bekommt die Teilnehmerin vorbehaltlich
vollständiger Zahlung der Vergütung im Sinne des § 4 dieser AGB ein Zertifikat. Das Coaching
bereitet auf einen externen Abschluss vor und zwar ist bei erfolgreichem Abschluss auch die
Zulassungsvoraussetzung für eine TÜV Rheinland Zertifizierung gegeben. Das ist optional und
nicht zwingend. Es gibt schließlich auch die eigene interne Abschlussprüfung. Bei bloßer
Teilnahme ohne erfolgreiche Abschlussprüfung wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
(12) Es gibt kein Heilversprechen und die Leistung ist weder eine Heilbehandlung noch eine
sonstige medizinische und/oder therapeutische Leistung. Es handelt sich um ein Coaching.
§ 4 Vergütung und Verzug
(1) Die Veranstalterin erhält eine Vergütungspauschale in Höhe von EUR 3.990 € inklusive 19%
Mehrwertsteuer, zahlbar mit Vertragsschluss in zwei Quartal, die erste mit Vertragsschluss und
die zweite nach Ablauf des dritten Monats. Es ist auch eine Zahlung in sechs gleichen monatlichen
Raten beginnend ab Vertragsschluss möglich. Darüber hinaus wird gegen Rabatt auch eine
Einmalzahlung angeboten. Diese ist freiwillig. Standard ist die monatliche Zahlung.
(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Digistore24.
(3) Die Vergütungspflicht bleibt auch in den Fällen bestehen, in denen die Leistung aus einem
durch die Teilnehmerin verschuldeten Grund nicht durchgeführt werden kann oder sich diese,
indem sie die Inhalte nicht abruft, mit der Annahme der Leistung in Verzug befindet.
(4) Die Kundin kommt, ohne dass es hierzu einer Mahnung bedarf, in Verzug, wenn sie nicht
innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen
Zahlungsaufstellung der Anbieterin nicht zahlt. Hierauf wird die Kundin hingewiesen.
(5) Im Falle des Verzugs einer Kundin, behält sich die Veranstalterin vor, ihre weiteren Leistungen
einstweilen zurückzubehalten.
§ 5 Mitwirkung der Kundin
(1) Die Teilnehmerin ist für die Umsetzung des sich aus der Leistung der Veranstalterin
ergebenden Inhalts und Erkenntnisse selbst verantwortlich.
(2) Die Teilnehmerin verpflichtet sich, die vereinbarte Leistung zu vergüten, entsprechende
Auskünfte, die zur Vertragserfüllung erforderlich sind, zu erteilen und hat dafür Sorge zu tragen,
dass der Veranstalterin alle für die Leistungsausführung notwendigen und benötigten Unterlagen
bzw. Daten bzw. Antworten auf Fragen rechtzeitig und unentgeltlich auf erstes Anfordern zur
Verfügung gestellt werden. Die Teilnehmerin hat die Veranstalterin von allen Vorgängen und
Umständen in Kenntnis zu setzen, die für die Leistungsausführung relevant sind. Auf Verlangen
der Veranstalterin hin hat die Teilnehmerin die Richtigkeit und Vollständig der von ihr vorgelegten
Unterlagen bzw. Daten, Informationen und Auskünfte und sonstige Erklärungen in Textform zu
bestätigen.
(3) Die Teilnehmerin verpflichtet sich, bei Teilnahme an bzw. Kommunikation in der Community,
sich sozialadäquat zu verhalten und den Verlauf der Kommunikation und Durchführung des
Formats nicht zu stören. Im Falle unangemessenen und störenden Verhaltens, wird die
Veranstalterin die Teilnehmerin ermahnen und im Falle einer Wiederholungsgefahr hat die
Veranstalterin das Recht, die Teilnehmerin von der Teilnahme und/oder Nutzung der Leistung
nach Abwägung aller relevanten Umstände nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
auszuschließen. Es gilt mit Blick auf unsere Vergütung § 4 (2) dieser AGB.
(4) Die Teilnehmerin verpflichtet sich, vorab sicherzustellen, dass sie die vereinbarte Leistung in
Anspruch nehmen kann. Die Veranstalterin geht davon aus, dass die Teilnehmerin die Fähigkeit
hierzu hat und hieran nicht gehindert ist. Etwaige gesundheitlichen Gründe, die eine Teilnahme
unmöglich machen, erschweren oder die Hinzuziehung einer Ärztin, Heilpraktikerin oder
Therapeutin erforderlich machen, sind der Veranstalterin nicht bekannt. Es obliegt der
Teilnehmerin sich hierzu rechtzeitig zu erkundigen und ärztlichen und/oder therapeutischen Rat
hierzu rechtzeitig einzuholen. Die Teilnehmerin kann solche etwaigen dem Coaching
entgegenstehenden Gründe nach Vertragsschluss nicht entgegenhalten.
§ 6 Vertragsdauer und Kündigung
(1) Dieses Vertragsverhältnis beginnt am im Angebot bzw. auf der Checkout-Seite von Digistore24
angegebenem Zeitpunkt (nachfolgend: der Vertragsstartzeitpunkt) mit der Dauer von sechs
Monaten.
(2) Für die Dauer des Vertragsverhältnisses ist die ordentliche Kündigung, da die Laufzeit weniger
als ein Halbjahr beträgt, ausgeschlossen.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Sollten Tatsachen vorliegen, auf Grund derer der Teilnehmerin unter Berücksichtigung aller
Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung ihrer Interessen und der Interessen der
Veranstalterin die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann, kann die
Teilnehmerin das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist
nur dann kündigen, wenn sie diesen wichtigen Grund in der Kündigung schlüssig darlegt und die
Kündigung innerhalb von zwei Wochen beginnend mit dem Zeitpunkt erfolgt, in dem sie von den
für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt hat.
(5) Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
(6) Auch im Falle der Kündigung behält die Veranstalterin den Anspruch auf die Vergütung für die
schon erbrachten Leistungen.
§ 7 Widerrufsrecht
Die Teilnehmerin hat ein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein vertragliches Widerrufsrecht wird in
keinem Fall eingeräumt.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu
widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Gesundhaut GmbH
Dimhausen 5
27211 Bassum
E-Mail: info@gesundhaut-academy.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über
Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte
Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des
Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten
haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus
ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste
Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem
Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns
eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei
der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich
etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte
berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so
haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt,
zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags
unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im
Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden
Sie es zurück.)
– An:
Gesundhaut GmbH
Dimhausen 5
27211 Bassum
E-Mail: info@gesundhaut-academy.de
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den
Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
– Bestellt am (*)/erhalten am (*)
– Name des/der Verbraucher(s)
– Anschrift des/der Verbraucher(s)
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
– Datum
______________
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 8 Haftung
(1) Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet die Veranstalterin unbeschränkt.
(2) Im Falle einer schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit haftet die
Veranstalterin ebenfalls unbeschränkt.
(3) Im Übrigen haftet die Veranstalterin bei leichter Fahrlässigkeit nur dann, wenn eine
Kardinalspflicht verletzt wird, also eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung
des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertraut
und vertrauen darf. Bei Verletzung einer Kardinalspflicht ist die Haftung jedoch auf den
vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die Höhe der
vertraglichen Vergütung im Sinne des § 4 dieser AGB.
(4) Schadensersatzansprüche sind mit Ausnahme der Haftung nach § 8 (1) bis einschließlich (3)
dieser AGB ausgeschlossen.
(5) Die Kundin ist darüber informiert, dass die Veranstalterin keine Heilbehandlung,
Rechtsberatung und auch keine Unternehmens- bzw. Steuerberatung anbietet und auch nicht
anbieten darf.
(6) Die Haftung auf Grund zwingender gesetzlicher Regelungen bleibt unberührt.
§ 9 Verjährung
(1) Die Verjährungsfrist für Ansprüche der Teilnehmerin nach § 8 dieser AGB beträgt wegen
leichter Verletzung einer Kardinalpflicht im Sinne des § 8 (3) dieser AGB mit Ausnahme der
Ansprüche nach § 8 (1) und (2) dieser AGB Jahr, beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem
der Anspruch entstanden ist und die Teilnehmerin von den den Anspruch begründenden
Umständen Kenntnis erlangt oder aufgrund grober Fahrlässigkeit nicht erlangt hat.
(2) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 10 Nutzungsrechte
(1) Die im Rahmen des Vertrags erbrachten Leistungen und Produkte sind als persönliche geistige
Schöpfungen der Veranstalterin durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) geschützt. Soweit die
nach dem UrhG erforderliche Schöpfungshöhe nicht erreicht ist, gelten diese gleichsam als
geschützt.
(2) Die Veranstalterin hat das unbeschränkte und ausschließliche Urheberrecht sowie sämtliche
Nutzungs- und Verwertungsrechte an allen Inhalten, die im Rahmen des in diesem Vertrag
vereinbarten Leistungen veröffentlicht und/oder zugänglich gemacht werden. Jegliche Nutzung
außerhalb des in diesem Vertrag bestimmten Umfangs ist ohne unsere ausdrückliche schriftliche
Zustimmung nicht gestattet.
(3) Sämtliche von der Veranstalterin in Erfüllung oder bei Gelegenheit der Leistungserbringung
erzielten Arbeitsergebnisse abgeschlossene und nicht abgeschlossene Kursinhalte und
Aufzeichnungen inklusive aller Notizen, Konzepte, gemachten technischen Verbesserungen und
sonstige Ergebnisse (nachfolgend: die „Arbeitsergebnisse“) stehen der Veranstalterin zu.
(4) Jede Nachahmung, auch die von Teilen des Arbeitsergebnisses bzw. Werkes im
urheberrechtlichen Sinne, ist verboten.
(5) Die Übertragung eingeräumter Nutzungsrechte an Dritte und/oder Mehrfachnutzungen – auch
des Plattformaccounts – sind, soweit nicht ausdrücklich in Textform mit der Veranstalterin
vereinbart, verboten. Die Weitergabe der Arbeitsergebnisse und/oder Content an Dritte und/oder
ihre Verfügbarmachung für Dritte ist ebenfalls verboten, soweit es die urheberrechtlich und nach
Maßgabe des § 10 dieser AGB geschützten Lehr- und Lerninhalte der Veranstalterin betrifft.
(6) Alle nicht zur Verfügung gestellten Arbeitsergebnisse und Content, die im Rahmen der
Erarbeitung angefertigt werden, verbleiben bei der Veranstalterin. Ihre Herausgabe kann von der
Teilnehmerin nicht gefordert werden.
(7) Die Teilnehmerin überträgt der Veranstalterin unentgeltlich das ausschließliche, zeitlich,
räumlich und inhaltlich uneingeschränkte Nutzungsrecht zur öffentlichen Wiedergabe,
Vervielfältigung und Verbreitung der entstandenen Aufzeichnungen und/oder Screenshots,
insbesondere wenngleich nicht abschließend auch aus der Community und den Mitglieder- bzw.
Kursbereichen zum Zwecke der (Eigen-)Werbung, insbesondere aber nicht abschließend auf
unseren Webseiten (sog. Testimonial- und Case-Study-Nutzung).
(8) Im Zusammenhang mit den vertraglich vereinbarten Leistungen entstandene
Arbeitsergebnisse dürfen von der Veranstalterin zu Werbezwecken benutzt werden. Dies gilt auch
für Bild- und/oder Videoaufnahmen, auf denen die Kundin zu sehen sind. Die Aufnahmen dürfen
die Kundin nicht in entstellender Weise zeigen.
(9) Es steht der Veranstalterin auch im Übrigen frei, von ihr nach billigem Ermessen ausgesuchte
Arbeitsergebnisse zur Schaustellung ihrer Fähigkeiten nach Maßgabe dieser Klausel als Referenz
zu verwenden, etwa im Rahmen von Webpräsenzen, Portalen und sonstigen Multiplikatoren sowie
auf Pitch-Decks und zu sonstigen Vertriebs- und Werbezwecken.
(10) Mit Blick auf die Testimonial- und Case-Study-Nutzung und Aufnahmen und Referenzen im
Sinne der § 10 (7) bis einschließlich (9) dieser AGB bedarf es hierzu jeweils einer gesonderten,
jederzeit frei widerruflichen informierten Einwilligung nach Maßgabe der derzeit jeweils geltenden
gesetzlichen Bestimmungen.
§ 11 Zugang
(1) Der Zugang zur vertraglich vereinbarten Leistung im Rahmen der Plattform wird, wenn nicht
anders vereinbart, mit Vertragsstartzeitpunkt, frühestens jedoch der Zahlung, freigeschaltet. Der
Zugriff auf die Inhalte erfolgt über die zur Verfügung gestellte Plattform.
(2) Mit Ende der Vertragslaufzeit, spätestens aber im Falle einer außerordentlichen Kündigung mit
Kündigung, endet auch der Anspruch auf Zugang zur Lernplattform. Es steht der Veranstalterin
frei, widerruflich der Teilnehmerin weiterhin Zugang zur Lernplattform zu gewähren, ausschließlich
die Inhalte betreffend und über einen Zeitraum von insgesamt maximal achtzehn Monaten ab der
Erstfreischaltung. Einen Anspruch hierauf hat die Teilnehmerin nicht. Die Teilnehmerin hat auch
keinen Anspruch auf Teilnahme an Live-Calls, die ohnehin nicht Teil des Fernlehrgangs sind und
auch nicht geschuldet sind. Sie hat auch keinen Anspruch auf Feedback oder sonstige
Lernerfolgskontrollen über den Zeitraum der Vertragslaufzeit hinaus. Das ist weder vereinbart
noch geschuldet noch wird es erbracht. Der etwaige weiterbestehende Zugang zur Plattform und
betrifft lediglich den Lesezugriff und nicht die aktive Partizipation. Die Veranstalterin schuldet über
den Zeitraum der sechs Monate hinaus weder Feedback noch sonstige Leistungen. Der Zugang
dient lediglich zum Nachschlagen mit Blick auf die Video- und Textinhalte.
(3) Sollte sich die Plattform ändern oder die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Plattform
enden, kann der Zugang wegfallen. Es wird dann eine Ersatzplattform nach billigem Ermessen der
Veranstalterin genutzt. Ein Anspruch auf Zugang zu einer bestimmten Plattform besteht dann
nicht.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts und die Aufrechnung durch die Teilnehmerin
sind ausgeschlossen, es sei denn, ihre Forderung ist unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.
(2) Nebenabreden oder vorrangige Individualabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen zur Wirksamkeit der Textform. Das Gleiche
gilt für eine Abbedingung dieser Textformklausel.
(3) Alle angegebenen Preise und Zahlungen verstehen sich inklusive der gesetzlichen
Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe.
(4) Der Vertrag unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter
ausdrücklichem Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(5) Leistungs- und Erfüllungsort für alle gegenseitigen Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Sitz
der Veranstalterin.
(6) Sofern die Kundin ein Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist oder im Inland keinen
Gerichtsstand hat, gilt für alle sich aus dem zwischen den Parteien bestehendem
Vertragsverhältnis ergebenden Rechtsstreitigkeiten der Sitz der Veranstalterin als ausschließlich
vereinbarter Gerichtsstand. Handelt es sich bei der Kundin um einen Verbraucher, so gelten die
gesetzlichen Regelungen zum Gerichtsstand.
(7) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise ungültig, unwirksam oder nicht
durchsetzbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit, Wirksamkeit oder
Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinträchtigt. Jede solche ungültige,
unwirksame oder nicht durchsetzbare Bestimmung ist, im gesetzlich zugelassenen Umfang, als
durch eine gültige, wirksame und durchsetzbare Bestimmung ersetzt zu betrachten, die dieser
ungültigen, unwirksamen oder nicht durchsetzbaren Bestimmung in ihrer wirtschaftlichen Absicht
und Zielsetzung am nächsten kommt. Das Vorangehende gilt sinngemäß für jegliche
unabsichtliche Lücke in diesem Vertrag.
Stand ist der 6.2.2026
Stan